H E I L P R A X I S  V I E T E N

 

Was ist eigentlich Schröpfen?

Der Rücken als Spiegel innerer Leiden

Reflexzonen auf dem Rücken kündigen bereits lange Zeit vor dem Auftreten von Organschäden eine Schwäche eines Organs, wie Lunge, Leber, Nieren, Darm etc, an.

Bei genauem Betasten des Rückens zeigen sie sich in häufig schmerzhaften Myogelosen (Verspannungen). Diese Triggerpunkte sind gleichzeitig auch Ort der Behandlung. Dort wo der Körper seinen Schmerz zeigt, möchte er auch entlastet werden.

Mittels eines auf diesem Hautareal aufgesetzten Schröpfglases, in dem vorher ein Unterdruck erzeugt wurde, wird zunächst die lokale Durchblutung verbessert und der Stoffwechsel angeregt. Abgelagerte Zellabfallprodukte werden ausgeschieden.

Weiterhin werden die erhöhte Spannung im Gewebe reduziert und Schmerzen gelindert. Über Reflexzonen wird das jeweilig betroffene innere Organ stimuliert.

Es gibt zwei Arten des Schröpfens. Das blutige und das unblutige. Beim blutigen Schröpfen wird vor dem Aufsetzten der Gläser die Haut mit einer feinen Nadel gestichelt, so dass die Flüssigkeit besser austreten kann = Behandlung von Fülle.

Beim unblutigen Schröpfen wird das angesaugte Schröpfglas entweder an der Stelle belassen oder eine Gewebsmassage so lange durchgeführt, bis eine deutliche blaurote Verfärbung der Haut zu sehen ist = Behandlung von Leere.


Beide Verfahren können vorübergehende Hämatome als Auftrag an den Organismus hinterlassen, sich noch eine Weile mit dieser Körperregion zu beschäftigen.

In meiner Praxis wende ich nur die „unblutige“ Methode an.


Anwendung bei:

  1. Rückenschmerzen, Verspannungen

  2. chronischen Kopfschmerzen

  3. Bluthochdruck

  4. Galle-, Leber-, Darm-, Lungenerkrankungen

  5. Weichteil-Rheumatismus